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Permagewächshaus, Pro Humus, altes Saatgut, SFG und Pflanzenfolge
Sep 8th, 2008 by nftrw

Die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln ist weder in den Industriestaaten noch in den Ländern möglich, die ihre Resourcen liefern.

Der zentralisierte, industrielle Anbau ist nicht mehr Marktfähig. Ihm gegenüber steht die wachsende Zahl der Erdbevölkerung. Gentechnik ist in allen empierischen Studien als mögliche Lösung gescheitert. Es spielen im industriellen Anbau immer wirtschaftliche Aspekte die Hauptrolle – schnell wachsende Pflanzen mit hohem Ertrag werden bevorzugt, der Anbau wird mit technischen Hilfsmitteln wie Dünger voran getrieben, viele wichtige Spurenelemente fehlen gänzlich. Auch bei den Produkten, die als „Bio“ deklariert sind, stellt sich die Frage nach Bodenqualität und nach Einflüssen durch die nicht intakte, höchst kontaminierte Umwelt. Hier können Sie weitere Informationen lesen.
Beim Anbau auf Feldern sind Pflanzen der derzeitigen Umweltbelastung von Abgasen, bis hin zu Stoffen die künstlich in die Atmosphäre eingebracht werden schutzlos ausgeliefert. Es ist bekannt, das sich in Deutschland auch der Staub der Sahara nieder schlägt. Im Hinblick darauf, das vom Millitär hunderte Tonnen von angereichertem Uran verschossen wurden, kann sich jeder selbst Gedanken machen, wie seine Umwelt belastet ist.
Der Verbraucher kann keine eigene Beziehung zu den Pflanzen auf bauen. Dies zeigt sich besonders bei Kindern. Viele Kinder lehnen Obst und Gemüse auf Grund mangelnder Beziehung ab. Es ist bekannt das Kinder die bei Anbau und Ernte beteiligt sind, diese ganzheitlich genießen da sie die Nahrungsmittel kennen lernen und diese nicht nur aus einer Verpackung begrüßen.
Es gäbe an dieser Stelle noch viele Aspekte die man aufführen könnte. Doch was liegt ferner als selbst das Wunder der Natur zu schaffen und für sich und Andere Pflanzen wachsen zu lassen um sich und seine Kinder zu beschenken?
Das Mikroklima in einem Gewächshaus begünstigt das Wachstum. Der Verbrauch von Wasser wird reduziert, die Luftfeuchtigkeit ist erhöht und auch für Menschen die sich in einem Gewächshaus auf halten ist dieses Klima erholsam. Die einzelnen Pflanzen sondern Aromastoffe, Schwingungen, ätherische Öle und Sauerstoff ab.
Die Pflanzengemeinschaft wächst im gemeinsamen Austausch auf und ergänzt sich gegenseitig.
Pflanzen einer Art gibt es meist in vielen Sorten. Das Angebot der industriellen Herstellung ist jedoch auf wenige normierte, gewinnorientierte Sorten begrenzt. Was als nicht marktfähig eingestuft ist, bekommen die „Verbraucher“ nicht angeboten.

Die Industriegesellschaft bezog sich auf den Markt. Viele Menschen haben den Bezug zur Natur verloren. Die Aussicht, alles mit Geld zu bekommen ist zur Gewohnheit geworden. Das Ziel der Marktwirtschaft neue, gewinnbringende Märkte zu erschließen wird nun nur noch im Anbau von genmanipulierten Nahrungsmitteln möglich um billiger, ungesünder und mit noch weniger finanziellem Einsatz eine sterbende Wirtschaftsreligion der Zentralversorgung aufrecht zu erhalten.

Es gillt die alten Märkte wieder zu beleben, eine Umkehr zur Natur. Nicht die Wirtschaftlichkeit sondern die Wirtschaft ist zu fokussieren. Neue Märkte sind die alten Märkte, in der Ausrichtung nach Gesundung des Lebens durch den Anbau mit Wissen über die Natur und im Einklang mit der Natur.

Das Permagewächshaus

Ein Permagewächshaus ist ein ganzjährig nutzbares Gewächshaus. Die Versorgung mit Energie ist der entscheidende Punkt, um ganzjährig an zu bauen. Die derzeitige Energieversorgung kann durch die benutzten Sonnenkollektoren, durch Windkraft oder durch Biomailer erfolgen.
Das Permagewächshaus von Herr Daumler ist in den Bereichen Energieaufname durch Sonnnenenergie optimiert. Hierbei wird das Gewächshaus in der Ausrichtung zur Sonne an entsprechenden Stellen isoliert, um Verluste zu vermeiden.

Pro Humus

Pro Humus ist ein probiotischer Hilfsstoff um Boden zu regenerieren und das Wachstum von Pflanzen zu unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie im Shop des LiveNetConcept.

altes Saatgut

Über die Jahrtausende wurde das Saatgut aus der Ernte gewonnen. Vielfältige Sorten wurden gepflegt, erhalten und an nachfolgende Generationen weiter gegeben. Am Ende des 20. Jahrhunderts wurden Pflanzen zu normierten Produkten und Konsumgütern. Die Artenvielfalt verschwand im Anbau. Damit diese Saatgüter der Menschheit erhalten bleiben werden sie in Vereinen wie dem Dreschflegel e.V. gepflegt.
Zur industriellen Nutzung sind diese nicht frei gegeben. Im privaten Anbau jedoch haben Sie die Möglichkeit sich wieder mit den alten Kulturen und der Saatgutgewinnung zu beschäftigen.
Die Artenvielfalt, die viele nur eingeschränkt aus dem Supermarkt kennen, kann so jeder wieder für sich entdecken.

Square Food Gardening (SFG)

Unter sqare food gardening findent sich ein Konzept zum Anbau auf kleinster Fläche. Der Anbau wird auf eine schachbrettförmige Aufteilung der Wirtschaftsfläche fixiert.
In der Praxis haben einige Anwender sich von der Schachbrettform gelöst und pflanzen nach „Lust und Laune“ bzw. nach Gefühl.
Gerade im Bereich Gewächshäuser ist die Raumaufteilung für den Anbau eine Kernfrage. Die maximale Auslastung zum Anbau kann mit SFG erreicht werden. Nur Vorsicht, so wie Pflanzen in der Symbiose wachsen, so gibt es auch Pflanzen die sich nicht vertragen.

Pflanzenfolge

Pflanzen wachsen in gegenseitigem Austausch. Manche, vertragen keinen gemeinsamen Standort, andere wachsen bis hin zur Symbiose hervorragend zusammen. Die Pflanzenfolge und der Anbau in einer Mischkultur mag also überlegt sein.

Samenpflege

Bis in das späte 20. Jahrhundert war die Samenpflege ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft. Entweder wurde ein Teil der Ernte als Saatgut einbehalten (wie bei Getreide oder Bohnen) oder es wurden Pflanzen ausgewählt, die blühen um deren Samen zu gewinnen (wie bei Salat oder Schnittlauch).
In der Konsumgesellschaft wurde dieser wichtige Teil des Anbaus durch das Kaufen von Saatgut ersetzt. Der Wert von Saatgut ist jedoch in dem Stellenwert von Kindern – es ist der Erhalt der Art.

Vorzucht

Um den Platz im Gewächshaus optimal aus zu nutzen aber auch um Zöglinge gesondert betreuen zu können empfielt sich die Anzucht in kleinerem Sinn, zum Beispiel auf dem Fensterbrett.

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