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Wörgler Zeitzeugen 1930er Jahre – Freigeld
Mrz 19th, 2009 by nftrw

Wörgler Geschichten – Zeitzeugen berichten aus den 1930er Jahren in Wörgl, eine Zeit der Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Armut, in der Wörgl mit dem Freigeld als regional gültige Zweitwährung der Krise durch Belebung der Wirtschaft gegensteuerte. Im Gespräch: Rudolf Buratti, Anna und Josef Elsner, Maria und Thomas Ladstätter, Johanna Manzl und Josef Zangerl. Aufnahme und Tonschnitt: Jutta Seethaler.

(Video nicht vollständig – wir arbeiten daran)

http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=8362158571982170337&hl=de&fs=true

Projekt des Vereins SPUR im Jahr 2001 zum 50-Jahr-Jubiläum der Stadt Wörgl.

Doch auch heute bietet sich kein anderes öffentliches Bild. Arbeitslose und Rentner durchsuchen Abfalleimer und Obdachlose leben außerhalb jeglicher Menschenwürde. Auch ohne Rücksicht auf die Menschenwürde werden Massen durch Harz IV gegängelt.

Wie schwer sollte es fallen, sich vom derzeitigen System zu verabschieden und seinen Fokus darauf zu lenken, altbewährte Konzepte einer natürlichen Wirtschaft auf zu greifen und sich für gerechte Systeme ein zu setzen?

Deutschlandweit entstand die Idee neuer Tauschsysteme und Jeder der sich mit dem Wesen des Geldes auseinander gesetzt hat sollte erkennen, das hier ein gewaltiges Umdenken erforderlich ist, da die Geldsysteme derzeit kollabieren.



Währungsreform |Freigeld Blog

Auf dem Weg zur Währungsreform (3)
Okt 16th, 2008 by nftrw

<<Auf dem Weg zur Währungsreform (1)<< | <<Auf dem Weg zur Währungsreform (2)<<

Die Entscheidung

In was für einer Gesellschaft möchten Sie leben? Sie erinnern sich an die Werbekampagne der Gesellschafter?

Es steht eine Entscheidung bevor, eine Entscheidung für welches System sie in der Zukunft ihre Energie auf bringen. In welchem System möchten sie leben? In der weiteren Ausbeutung der Natur und der eigenen Manipulation um nicht wahr haben zu müssen was wirklich passiert? In einem System mit unbarmherziger Resourcenvernichtung oder in einem System, das für sie und die Natur arbeitet?

Im Bereich Geld steht ihnen in naher Zukunft die Entscheidung bevor – es ist wie die Entscheidung, welche Pille sie in dieser Matrix nehmen möchten. Gute Währung oder schlechte Währung?

Vorangestellte Tatsachen

Wir leben in einer Welt in der systematisch Meere leer gefischt, Urwälder abgeholzt, die Umwelt vergiftet und Veränderungen blockiert werden – um hier wieder nur einige Punkte zu nennen.

Die Veränderungen im Handel und in der bisherigen Handlungsweise betrifft Schwerpunkte in ihrem eigenen Leben. Wem dies nun Angst macht sei geholfen, die Veränderungen werden sich im positiven Sinn gestalten. Ihnen bietet sich die Chance an einem vollkommen neuartigen System mit zu wirken, das spannender nicht sein kann.

offene Hände die mit Liebe gereicht werden

An dieser Stelle möchte ich ihnen die Worte übergeben, die Uwe Behnken an sie und mich richtet. Welche Möglichkeiten ihnen hier übergeben werden ist im bisherigen Maßstab nicht messbar.

Vorsichtige Prognose

Sie sehen die Finanzkrise in den Medien und schnell drängt sich die Frage auf, wie wird diese Situation weiter fortgesetzt. Viele kennen die Zeichen auf der Dollarnote und wissen in welchem Sinn die weitere Entwicklung geschehen wird. Zweifelsfrei ist eine weitere Schuldgeldwährung vorbereitet und wird auch nach dem Zusammenbruch des Geldsystems ein gesetzt. Die Frage die sie sich stellen müssen ist, wie weit können sie eine neu definierte Währung auf bauen und um setzen, die im Sinne des nötigen Fortschrittes ausgerichtet ist.

Im Angesicht des Todes

Seit wie vielen Jahren wissen sie, das Menschen auf unserem Planeten sterben? Es ist ein reeller Bodycount wie ihn Hollywood nicht zeigt. Schreckensbilder verfolgen uns in der Nacht – Tränen vergießen wir am Tag. Sie sehen in den etablierten Medien Menschen, die fähig waren Atombomben zu bauen und ein zu setzen.

Sie lesen über Menschen, die fähig sind im Bereich von hunderten Millionen einer unbegreiflichen Währung zu handeln. Sie werden auch im Bereich von Billionen oder noch unvorstellbaren Werten handeln. Sollten sie fähig sein über Billionen zu entscheiden fragen sie bitte ihren Mathematiklehrer, er wird ihnen eine entsprechende Therapie empfehlen oder mit Unverständnis antworten. Diese Menschen werden auch zukünftig ihren Weg gehen, da sie im System gefangen sind.

Beginnen sie zu verstehen?

Mitglieder dieses Magazins haben ihre Hausaufgaben gemacht. Das Wissen von vielen Menschen können wir nur übergeben, was sie daraus machen ist ihre Entscheidung. Eine Begebenheit die sich in Hannover ereignet hat möchte ich hier nicht verschweigen und wünsche ihnen viel Spaß bei der Geschichte von Karl Koch.

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Auf dem Weg zur Währungsreform (2)
Okt 12th, 2008 by nftrw

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Währung nach neuem, alt hergebrachtem Maßstab

Tauschhandel mit Produktbewertung sind ausschlaggebend für eine Entscheidung zum Kauf. Welches Produkt kaufe ich, steht als Kernfrage – kenne ich den Hersteller und was passiert mit meinem Geld, wenn ich es weiter gebe.
Unterstütze ich den ökologischen Anbau, wird durch meinen Kauf ein sinnvolles Unternehmen gefördert? Die Transparenz der Hersteller in den Handelsbeziehungen ist dem Käufer wichtig. Vertrauen, Ausrichtung und Qualität zählen. Gute Produkte werben für sich selbst.
Mundpropaganda steht über der Massenwerbung und der Preis liegt deutlich unter dem der großen Handelsketten, da der intelligente Handel unnötige Kosten erspart.

Geld ausgeben ist leichter als Geld sparen.

Wie setzt man das jedoch im Leben aller Menschen um? Einfache Regeln verändern das Geschehen positiv. Das Regiogeld stellt seine eigenen Regeln auf. Das Geld mit dem Verfallsdatum bringt Bewegung in das Finanzgeschehen. Ausgeben, Verleihen oder Investieren sind die Möglichkeiten die sich dem Einzelnen bieten.

Der Arbeitsmarkt öffnet sich

Was ist ihr Traumberuf? Bürofachangestellter? Bankkaufmann oder ist ein neu orientierter Beruf mit dem Namen Freiwirt eine all zu entfernte Alternative im Angesicht der globalen Finanzkrise? Es stehen über sechzig Initiativen bereit, das Finanzsystem zu übernehmen und warten auf Mitarbeiter.

Im folgenden Vortrag stellt Franz Galler seine Erfahrungen mit dem Chimgauer zur Verfügung:

Mit dem neuen Finanzsystem gelten neue, doch eigentlich althergebrachte Werte. Tauschhandel unter den Handelnden, Verantwortung für den Handel, Verantwortung für Produkte – Beziehung von Herstellern und Kunden.

Währung und Waren neu bewerten?

Die derzeitige Währung basiert auf dem Glauben an einen Wert – früher vergleichbar mit dem Wert von Gold. Nun gehen wir zurück zu den subjektiven Werten.
Hier steht die subjektive Entscheidung Dem Werte bei zu messen an. Welchen Wert gibt man der Arbeit eines Menschen und wie kann man Dies fest legen? Es kann nur ein neuer Maßstab sein, der hier einen Wert kreiert.

Findet eine Neubewertung statt?

Eine Neubewertung findet in dieser Zeit in jedem System statt. Die Stützen der Gesellschaft beruhen nicht mehr auf Politik und Völkerverständigung durch Wettbewerb im herkömmlichen Sinne. Technologie, Kommunikation, Information neues Bewusstsein und der Fortschritt in jeder Hinsicht setzen neue Maßstäbe für zukünftige Generationen.

Wer bewertet neu?

Wer soll das was er hat neu zu bewerten? Hier ist der wache Menschenverstand gefordert.
Nicht eine Person kann Werte fest legen sondern nur mehrere Personen im Austausch. Um dies zu gewährleisten ist ein aufgeschlossener Verstand nötig.

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Auf dem Weg zur Währungsreform (1)
Sep 30th, 2008 by nftrw

>>Auf dem Weg zur Währungsreform (2)>> | >>Auf dem Weg zur Währungsreform (3)>>

Finanzkrise hört man in allen Medien. Täglich meldet Google bis zu einhundert Nachrichten der öffentlichen Medien, die keine andere Schlussfolgerung zu lassen als das es mit dem Schuldgeldsystem zu Ende geht. Ein Blick in die USA läßt auf dunkle Zeiten schließen Proteste gegen die Rettungsaktionen sowie das nun geltende Kriegsrecht sind Nachrichten die nichts Gutes vermuten lassen. Eine Währungsreform ist dringend nötig.

Wofür ist in der Wirtschaft Geld nötig?

Wirtschaften in seinem Ursprung basiert auf dem Tauschhandel. In der heutigen Wirtschaft sind jedoch viele Waren und Dienstleistungen vertreten, wodurch es nicht möglich ist mit einem direkten Tausch zu wirtschaften. Ein Zahlungsmittel ist zum „erweiterten Tausch“ erforderlich. Geld ist also nur ein Mittel das Werte der Wirtschaftler transferiert.

Ist Geld nur ein Tauschmittel?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Geld wesentlich mehr als ein Tauschmittel. Die Geldströme sind schwer nachvollziehbar. Es fließt in alle denkbaren Bereiche wie auch Politik, Verwaltung und Militär. Es wird auf den Weltmärkten verschoben und an der Börse spekuliert. Der Wert des Geldes ist nicht festgelegt und so werden immer wieder virtuelle Geldmengen geschaffen die das Finanzsystem vorerst vor dem Kollaps bewahren wird, bis ein neues System übernehmen kann.

Wohin geht die Währungsreform?

Wie bei jeder Währungsreform gibt es ein neues Geld. Wer hier an die „Eine Welt Währung“ denkt, der erinnert sich an den Verlust der souveränen D – Mark. Ein globales Geldsystem, das nach dem Vorbild Monopoli aufgebaut ist und zwangsläufig in die nächste Krise führt?
In seinem Vortrag erwähnte Andreas Popp ein wünschenswertes Geldkonzept in dem die am Handel beteiligten als Gewinner hervor gehen. Nun fiel es, das Stichwort „am Handel beteiligten“ – was ist jedoch mit denen, die am Handel nicht beteiligt sind? Wie finanziert man Politik und Rüstung wenn die Handelstreibenden Leistung und Ware austauschen? Wer möchte Politik und Rüstung durch seine persönliche Leistung unterstützen? Sind diese Systeme nicht schon lange überflüssig in einer Welt, die sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden?

Im folgenden Vortrag stellt Andreas Clauss seine Arbeit vor:

neues Geld – ein neues Wirtschaftssystem

Es wartet die Aufgabe, den Handel und somit auch das Handeln von Grund auf neu zu überdenken. Woran soll der Wert des Geldes gekoppelt werden? Wie lässt sich eine Währung schaffen die krisensicher ist und für zukünftige Generationen Bestand hat?
Ein Währungssystem kann sich nur auf die tatsächlichen Werte beziehen. Dazu werfen wir einen Blick auf ein Ressourcen basiertes Wirtschaftssystem. Eine Verwaltung von Ressourcen wie Nahrung, Energie, Technologie und Information nach einem stabilem Wert. Welchen Wert wir im einzelnen vergeben ist also eine vorerst subjektive Wahrnehmung.

Was ist tatsächlich Wert?

Der Traum sich um seine Zukunft und die seiner Kinder keine Sorgen machen zu müssen ist so alt wie die Menschheit selbst. Definiert wurde dieser Zustand mit einem Traum der Zinsen produzierenden Million auf dem Konto – das Leben des leistungslosen Kapital- empfängers, das Leben im wirtschaftlichen Paradies.
Doch ist es ein irrtümlicher Traum, jedem Menschen das sorglose Leben auf Kosten von Anderen zu ermöglichen.
Was ist also wirklicher Wert? Ist es das selbst vermehrende Zahlenspiel des Zinses und des Zinseszinses, oder gar die Investition in materielle Werte?
Aktiengeschäfte versprechen viel, doch auch die Inhaber von Ökostromaktien bezahlen für ihren Energiekonsum. Ist hier eine Windkraftanlage nicht eine physisch existente Alternative mit Zukunft?

Wo lassen sich Werte erkennen?

Das Wort „Wert“ ist ein einfaches Wort für eine menschliche Skala, in der Jeder die Wertigkeit einer Sache für sich bestimmt. An seinem Bankguthaben Werte zu erkennen dürfte vielen Menschen seit Harz IV nicht möglich sein.
Wo lassen sich die Werte nun erkennen? Unzählige Gegenstände im eigenen Leben offenbaren das was man im bisherigen Leben erhalten hat. Sind wir, die sich ihre Wohnungen gemütlich eingerichtet haben, wirklich arm wenn das virtuelle Geld verfliegt?

Ausgeben statt Sparen

Um wirkliche Werte zu schaffen muss man also Geld ausgeben, es muß fließen. Nicht das Geld arbeitet sondern der Mensch und was er dafür bekommt sind wirkliche Werte. Umlaufsicherung ist die Stärke des neuen Geldsystems. Beteiligte in Handelsringen sehen ihr eigenes Geld als etwas sehr wertvolles für ihre Region und möchten es nicht missen.

Wann startet die Währungreform?

Im Grunde hat diese Währungsreform schon längst begonnen. In 61 Initiativen im Raum Deutschland werden die Wege aus der Finanzkrise gebaut. Nach dem Motto „Ihr habt kein Geld, also druckt euch welches!“ entstehen Handelsbeziehungen in den Regionen.
Handelspartner und Herausgeber des Geldes kennen sich, es besteht eine Vertrauensbeziehung, welche für erfolgreiche Geschäfte notwendig ist.

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