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Maja Kalender zum Download
Dez 29th, 2008 by nftrw

Nach dem Vortrag von Ian Xel Lungold gibt es nun einen Majakalender zum Download: hier klicken und „Bild speichern“ wählen.

maja

Freie Information, der Weg zum Frieden der Gemeinschaft
Dez 11th, 2008 by nftrw

„Digitalize It!“ – eine Anspielung auf das digitale Zeitalter, in dem wir nun seit geraumer Zeit leben. Natürlich kollidieren neue Möglichkeiten mit alten Systemen und Werten. Vor einigen Jahren begehrte die Software-, Film- und Musikindustrie ein letztes Mal auf, in dem der Begriff „Raubkopierer“ propagiert wurde.
Neben der industriellen Vermarktung etablierte sich eine Szene von Programmierern, Musikern und Filmemachern die ihre Arbeit als „share alike“ – Verbreitung erwünscht deklarierte und die Industriellen Produkte praktisch vom Markt fegte.
In einer Zeit in der Informationen per Torrent weltweit pulsieren ist Recht was ausgeführt wird. Nur kurze Zeit später begann eine Welle von hoch brisantem Material über die Machenschaften gewisser Mitmenschen und ihren Ambitionen. Der Bereich Filesharing nam gewaltige Dimensionen an.
Die Gemeinschaft bestand auf diese Informationen. Auf tausenden von Rechnern wurden die Dokumentation und Dokumente gesichert und in allen Netzwerken verbreitet. Liebevoll wurde die Zeit der Aufklärung „Infokrieg“ genannt der das bestehende System ernüchternd blos stellte. Selbst die Drohung einer Vorratsdatenspeicherung verblaßte im Angesicht des Zeitgeistes.

Jamendo stellte eine Platform zur Verfügung, auf der Musiker ihre Arbeit kostenlos einstellen und bekannt machen können, weit abseits vom Mainstream. Die Free Software Foundation unterstützt die Entwicklung von Software mit offenem Quellcode für den Benutzer kostenlos. Die Entwicklungen reichen von Webseiten, Onlinedesktops bis hin zu Grafik-, Video- & Officeprogrammen und zu Betriebssystemen wie Ubuntu.
Zu vielen Themen sind unzählige Dokumentarfilme und Vorträge verbreitet worden, von denen hier im Videoarchiv eine Auswahl angeboten wird. Google stellt kostenlos einen Service in jeder Hinsicht.
Was haben all diese Angebote gemeinsam? Sie sind kostenlos und verbreiten Informationen. Die Urheber legen Wert auf die Verbreitung und das Nutzen der Angebote. Wirtschaftliche Interessen stehen Nachrangig dem Interesse am Gemeinwohl.
Eine „Neue Welt des Verständnisses“ nennt Marius Sixtus die digitale Entwicklung. Lösungen zu jedem Problem liegen nun klar auf der Hand und es beginnt die Zeit, aus dem Vollen zu schöpfen.
Schöpfen hier im Sinne der Schöpfung das Verständnis ein Teil des Ganzen zu sein. Immer mehr Menschen beweisen täglich, das nichts unmöglich ist. Ob es das schaffen eines Betriebssystems für einen Computer ist oder die Schaffung eines neuen Systems, wie die Menschheit lebt und organisiert ist. Geldsysteme, Energiesysteme, Heilmethoden und vieles mehr warten darauf ihre volle Blüte zu erlangen. Doch geht das Eine nicht ohne dem Anderen, sich ganz einer Aufgabe zu verschreiben bedeutet auch, die neuen Möglichkeiten Anderer ein zu bringen. Das Ziel aller Probleme ist die gemeinsame Lösung.

Kabarett: Volker Pispers zur Gemeinsamen Lösung

News – Hintergründe – Lösungen – Indien Bombai (Mumbai)
Nov 29th, 2008 by nftrw

Das live Net Concept 2010 befand sich zwischen dem 17. und 27.11. 2008 in Indien um sich einen Eindruck über die Situation vor Ort machen zu können. Indien wird als wichtiger Ursprung globaler Auswirkungen betrachtet und besitzt ebenso in den mystischen Ursprüngen einen erheblich großen Stellenwert für diesen Planeten. Jana Lausen Huber, Volker Anzel und Uwe Behnken bekamen einen tiefen Einblick in die Situationen vor Ort. Ebenso konnten sie ein paar Hintergründe der Terroraktionen analysieren. Ihre Einschätzung der Lage geben sie in einem kurzem Gespräch bekannt

>> Die Faz außert sich über die Geschehnisse >> Bisher wurde uns die Eskalation im Iran nahe gelegt. Nach den Geschehnissen in Indien waren wir sehr überrascht über die Weiterführung der Eskalation,
Im Sinne des Live Net Concept, im Sinne der friedliebenden Menschen Deutschlands und auch im Sinne des Zentralrates souveräner Bürger sind die Verantwortlichen angehalten, die Situation zu entspannen.

Unsere Liebe richten wir in diesen Tagen an die Menschen in Indien, die im letzten Jahr Hungersnöte durch unseren Kapitalismus erleiden mussten

Der Mayakalender kommt nach Norden – der Kondor fliegt zum Adler
Nov 26th, 2008 by nftrw

Im Sinne der Geschehnisse ist Vielen schon die „Transformation der Erde“ bekannt. Der gregorianische Kalender der Kirche ist nicht die einzige Möglichkeit, die Zeitrechnung zu beschreiben und der Kalender der Maja wird auch jetzt noch als wissenschaftliches Wunder gesehen. Die Genauigkeit, mit der dieser Kalender die Zeitgeschichte beschreibt ist präziese wie kein anderes Werkzeug der Menschheitsgeschichte.
2004 erschienen die folgenden Vorträge in einer Länge von drei Stunden, die sehr eindrücklich vermitteln was in den Kalendern beschrieben wird. Seit April diesem Jahres ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache verfügbar. Genießen sie die folgenden drei Stunden, es wird ihnen Türen und Tore in die Zukunft der Evolution der Menschheit öffnen!

Einen Zusatz zu den letzten Minuten der Referate muss erbracht werden. Der industrielle Komplex stellt eine massive Blockierung der natürlichen Evolution dar. Die Medien der Konzerne haben es geschafft, die Entwicklung um Jahre zu bremsen. Laut der Vorraussagen hätten sich die Menschheit schon längst mit dem nächsten Evolutionsschritt in das neue Zeitalter beschäftigen müssen. Viel Spaß wünschen wir mit den folgenden langen, aber kurzweiligen Vorträgen.

Verantwortlich: Barabara Swoboda Bezugsadresse: www.indalosia.de Übersetzung: Gabriele Rütter Sprecher, Tonbearbeitung, Mastering, Coverdesign: Michael Springer verantwortlich und Bearbeitung für das Internet: buterflykuss@yahoo.com fri_eden@yahoo.gr Amerikanische Original-DVD 2004 Zusätzliche Informationen, Berichte, DVD´s, Kalender, oder eine Veranstaltung in ihre Gegend: www.mayanmajix.com Unsere tiefe Verehrung an Carl Johan Calleman Ph. D., psysical biology, Forscher des Mayakalender und Autor der Bücher: „Die Lösung des größten Geheimnisses unserer Zeit: Der Mayakalender“ und „Der Maya Kalender und die Transformation des Bewusstseins“ cjcalleman@swipnet.se www.ioon.net www.calleman.com www.maya-portal.net Es gibt keine Kopie recht. Macht Kopien und Verteilt sie. „Diese 3 Stunden-Präsentation basiert auf der bahnbrechenden Entdeckung von Dr. Carl Johan Calleman und Ian Xel Lungold, die Parallelen zwischen der Struktur des Mayakalenders und der Evolution des Bewusstseins. Ian macht es sehr leicht, ein kompliziertes Thema wie den Mayakalender auf einem persönlichen Niveau zu verstehen. Er erklärt, warum der Mayakalender ein „Fahrplan der Evolution“ ist, und beschreibt, wie der Mayakalender mit historischen Ereignissen übereinstimmt, und welche Vorhersagen er für die nahe Zukunft macht.

Banken im Zusammenbruch
Sep 29th, 2008 by nftrw

Schauen wir zurück, Anfang März des Jahres 2000. Wir leben in der besten aller Finanzwelten. Sie können nur einen einzigen Fehler machen: keine Aktien zu haben. Kleine Firmen, die noch keinen einzigen Dollar Gewinn erzielt hatten, wurden zu millionenschweren Börsengiganten. In das Amerikaans angeberischer Geschäftsleute fand ein neues Wort Eingang: die Burn-Rate. Diese gab an, wie schnell eine Firma das in sie gesteckte Kapital verbrannte, also aufbrauchte, ohne durch Gewinne neues Kapital zu schöpfen. Je höher die Burn-Rate, desto schneller stieg der Aktienkurs.

Damals waren Aktien die universale Währung. Wer eine andere Firma aufkaufen wollte, bezahlte mit Aktien. Wer gute Leute frisch von der Uni anwerben wollte, zahlte ein paar Dollar und vielen Aktien. Das große Zauberwort hieß „Börsengang“. Was die Firma herstellte, das Geschäftsmodell oder die Gewinnaussichten brauchten niemanden zu interessieren, jeder Glückliche, der bei einer Neuemission ein paar Aktien zugeteilt bekam, hatte innerhalb eines Tages einen schönen Gewinn eingestrichen.

Deshalb drängte jeder Kleinanleger an die Börse, spekulierte mit allem, was er ergreifen konnte. Wer damals im Schwimmbad mit offenen Ohren unter der Dusche stand, konnte ein paar Aktientips aufschnappen. Ach ja, natürlich wußten auch Friseure und Taxifahrer Bescheid. Wie gesagt, es war die beste aller Finanzwelten.

Ende März war die Blase geplatzt. Die Aktienkurse kannten die nächsten Jahre nur noch eine Richtung: nach unten. Und der hochgelobte Neue Markt verschwand gänzlich.

Ein paar kleine Bankenkunden

Reduzieren wir die große Finanzwelt auf ein paar kleine, überschaubare Vorgänge. Dazu brauche ich nicht den Urknall vor 13,6 Milliarden Jahren, sondern ich gehe davon aus, daß alles, was ich brauche, schon vom Himmel gefallen ist. Also auch Herr Maier, der gerade 100 Euro zuviel hat und deshalb beschließt, dieses Geld auf die Bank zu tragen. In der gleichfalls vom Himmel gefallenen Zeitung hat er gelesen, daß die Bank befähigt ist, mit diesem Geld eine große und geheimnisvolle Magie auszuüben, die „Zinsen“ genannt wird.

Also geht Herr Maier dorthin, läßt seine 100 Euro zurück und trägt ein kleines Heftchen nach Hause, auf dem „Sparbuch“ zu lesen steht. Ab sofort gehört er zu den Privilegierten, die Geld auf der Bank haben.

Für die Bank sieht das ein bißchen anders aus. Herr Maier ist für die Damen und Herren Bankiers dumm, weil er sein Geld abgeliefert hatte, und obendrein frech, weil er dafür auch noch Zinsen haben will. Die vorher unbescholtene und schuldenfreie Bank hat jetzt nicht nur 100 Euro herumliegen, sondern auch noch 100 Euro Schulden bei Herrn Maier, verbrieft in dessen Sparbuch. Jetzt muß die Bank schleunigst Abhilfe schaffen. Gut, es gibt ein paar Länder in der Karibik und in Südamerika, die nicht ausliefern, doch 100 Euro reichen da nicht sehr lang. Also findet die Bank den Herrn Müller.

Herr Müller bringt der Bank die Rettung, denn anders als Herr Maier braucht er 100 Euro. Er befreit die Bank somit von den drückenden 100 Euro in deren Tresor, außerdem möchte er auch noch Zinsen bezahlen. Herr Maier bekommt nach einem Jahr 2,50 Euro Zinsen, Herr Müller bezahlt 7,50 Euro und von der Differenz lebt die Bank. Hätten sich die Herren Maier und Müller statt dessen im Ratskeller zu einem Glas Wein getroffen, ohne die Bank zu belästigen, hätten sie das Geschäft gänzlich ohne Bank abschließen können, zu einem Zins von 5,- Euro. Herr Maier hätte mehr Geld bekommen und Herr Müller weniger bezahlen müssen. Aber das darf nicht sein, denn wenn jeder mit dem anderen direkt handelt, müßten die feinen Anzugträger in der Bank ja wirklich arbeiten.

Jetzt schnipsen wir mit den Fingern und das Jahr ist vorbei. Herr Müller muß jetzt irgendwo 7,50 Euro hernehmen, um der Bank die Zinsen zu bezahlen, damit die Bank dem Herrn Maier 2,50 Euro Zinsen bezahlen kann – und damit die Banker ohne wirkliche Arbeit 5,- Euro Gewinn einstreichen. Das Geld kommt von Herrn Schmitt, der sich Geld von der Bank geliehen hat, das zuvor Herr Schneider eingezahlt hatte.

Das Schneeballsystem

Am Anfang hatten wir 100 Euro, am Ende des Jahres 107,50 Euro. Einen weiteren Zyklus später haben wir 115,56 Euro – und so geht es weiter. Herr Schmitt braucht das Geld, das sich Herr Müller geliehen hat, um seine Schulden und seine Zinsen zu bezahlen, Herr Müller wiederum das Geld von Herrn Schmitt… Nach zehn Jahren sind es 206,10 Euro, deshalb muß jetzt auch noch Herr Beck in den Kreis der Entleiher eintreten. Nach 16 Jahren sind es 318,08 Euro, deshalb brauchen wir einen vierten Schuldner… Und so wächst das Schuldensystem immer weiter an. Mehr und mehr Leute müssen arbeiten, damit die Bank weiterhin ihre Geschäfte abschließen kann. Das freut die Bank, denn sie verdient dadurch immer mehr Geld. Die Herren Bankiers kaufen sich davon schickere Anzüge, die Damen Bankiers Designer-Kostüme und alle gemeinsam größere Autos und schönere Häuser. In Schweiß geraten sie dabei höchstens in den Fitneß-Studios, beim Ausgleichs-Sport.

Die Rechnung funktioniert aber auch anders herum: Am Anfang waren die 100 Euro des Herrn Maier zinsfrei. Nach dem ersten Jahr sind es 107,50 Euro, doch diese lassen sich nicht in 100 zinsfreie und 7,50 Zins-Euros aufteilen. Jeder einzelne Euro enthält 93,023 zinsfreie Cent und 6,977 Cent Zinsanteil. Nach 16 Jahren sind pro Euro nur noch 31,439 Cent zinsfrei und der Zinsanteil beträgt 68,541 Cent. Das heißt, jeder Euro, den die Herren Maier, Müller, Schmitt, Schneider und Beck irgendwo einnehmen und ausgeben, enthält bereits zu mehr als zwei Dritteln Zinsen. Ein Brötchen, das nur 16 Cent kosten müßte, wird zu 50 Cent verkauft, weil eben diese Zinsen darin stecken.

Sicher, dies ist eine theoretische Rechnung, die nicht die gewachsene Gütermenge berücksichtigt. In den 16 Jahren ist schließlich produziert worden. Wenn im Land kein Krieg und keine größere Katastrophe stattgefunden hat, gibt es jetzt mehr Waren als vor 16 Jahren, auch wenn zwischendurch alte Kühlschränke ersetzt, Autos zu Schrott gefahren oder ausgediente Spazierstöcke verbrannt worden sind. Hin und wieder geht ein Schuldner Bankrott, da muß die Bank ihren Gewinn abschreiben, während ihre eigenen Schulden – die Einlagen – erhalten bleiben. Doch diese Effekte verlangsamen nur den Ablauf, sie kehren ihn keinesfalls um.

Blicken wir einen Augenblick über den Tellerrand: Die Seerosen auf einem Teich verdoppeln sich Tag für Tag. Nach 50 Tagen haben sie ein Achtel des Teiches bedeckt. Nach wie vielen Tagen ist der Teich ganz bedeckt? Morgen schon ist ein Viertel des Teiches bedeckt, übermorgen die Hälfte und in drei Tagen der ganze Teich. Darin liegt die „Magie“ des Schneeballsystems. Nach 50 Tagen sind noch 87,5% des Teiches frei von Seerosen, nur wer genau hinschaut, entdeckt sie – und drei Tage später ist der ganze Teich ein einziges Meer von Seerosen.

Das Schneeballsystem der Banken funktioniert genauso. Es geht über die Jahrzehnte hinweg gut, bis es schließlich ganz schnell kollabiert. So ein Kollaps würde jedoch die Banken zerstören – und Millionen Banker auf der Welt müßten sich eine andere Arbeit suchen. Abgesehen davon soll es ja ein kleines Volk geben, das besondere Fähigkeiten in Geldgeschäften besitzt – und diese Leute müßten dann ebenfalls… Da sollten wir doch lieber dafür sorgen, daß jenes Ende hinausgezögert wird.

Aktienblase 2000

Gehen wir noch einmal zurück in den März des Jahres 2000. Die Herren Maier und Schneider haben ihre Sparkonten geplündert und sich auf dem Neuen Markt engagiert. Sie sind konservative Anleger, deshalb sind sie erst recht spät eingestiegen, da mußten die Taxifahrer, Friseure und Schwimmbadbekanntschaften lange auf sie einreden. Trotz ihrer Bedächtigkeit liegen sie Anfang März 50% im Plus. Andere Anleger liegen um 200%, 500% oder gar 1000% im Plus. Wir reden hier jedoch über Aktien, die Gewinne stehen nur auf dem Papier.

20.000 Aktien, im Januar gekauft, werden anhand von 200 Aktien bewertet, die jetzt, im März den Besitzer gewechselt haben. Das Geld in den Aktienmärkten liegt auf dem Spieltisch, erst, wenn der Spieler seine Aktien verkauft, das Geld einsteckt und das Spiel beendet, ist es zu wirklichem, real verfügbarem Geld geworden. Wenn Herr Maier für 10.000 Euro Aktien gekauft hat, die jetzt mit 15.000 Euro notieren, verliert er nicht wirklich 15.000 Euro, wenn die Aktien wertlos werden, denn die hat er nie besessen, sondern „nur“ die ursprünglichen 10.000 Euro.

Und genau das passiert in den nächsten Monaten. Die Maiers und die Schneiders verlieren ihre Einsätze, das Geld haben nun die Wiesenthals und die Goldmans, die ihnen diese Aktien verkauft haben. Der Traum vom schnellen Geld ist ausgeträumt, jetzt wenden sich die Maiers und Schneiders einer „soliden“ Geldanlage zu. Die Banken haben an den Provisionen verdient, die lästigen, arbeitsaufwendigen Kleinanleger sind verschwunden. Das System hat sich für die nächste Runde vorbereitet.

Das Schneeballsystem hat schon eine Menge Runden auf dem Buckel, es muß neue Schuldner finden, um noch eine Weile fortzubestehen. Eine wichtige menschliche Eigenschaft ist die Gier. Wenn jemand die Möglichkeit hat, den größten Rebbach aller Zeiten einzufahren, wird er dies bereitwillig tun. Durch die Aktienblase war die Bühne bereitet.

Die Aktienmärkte haben das Kapital der kleinen Anleger zu den großen geschaufelt, die rechtzeitig ausgestiegen sind. Jetzt suchte das Kapital neue Anlageformen – und vor allen, neue Schuldner. Denn nur, wenn Schuldner die Einlagen (die Schulden der Bank) abholen, gegen Zinsen in Forderungen (Guthaben) der Bank verwandeln, fließt das Geld.

Immobilien!

Der Statthalter der Hochfinanz Alan Greenspan benötigte ein Rezept, um die größte Kreditblase aufzupumpen, welche die Welt je gesehen hatte. Das entscheidende Mittel dazu waren niedrige Zinsen. Nach der reinen Lehre sind sinkende Zinsen gut für die Aktien, weil es sich nicht lohnt, Geld in Anleihen zu investieren. Außerdem verbilligen niedrige Zinsen die Kredite, schmälern somit die Gewinne der Banken.

Der 11. September 2001 bot einen willkommenen Anlaß, nicht nur für ein paar Raubkriege, sondern auch für Zinssenkungen. Amerika wurde schließlich angegriffen, durch ein paar meisterhafte Sprengmeister, da benötigte die Wirtschaft günstiges Geld, um sich von diesem Schock zu erholen. Falls Sie den Zusammenhang nicht nachvollziehen können, brauchen Sie sich daran nicht zu stören. Notfalls hätte auch eine Mäuseplage im Central-Park als Begründung ausgereicht. Es ging schließlich darum, Geld ins System zu pumpen, weitere Schuldner zu finden, die größte Kredite aufnehmen.

Natürlich brauchte man eine Abhilfe gegen die Effekte des zu niedrigen Zinses. Wir kennen das Verfahren vom Rauschgiftmarkt: die ersten Dosen sind umsonst, ist das Opfer süchtig, wird abkassiert. Ein Kredit, der 30 Jahre läuft, kann die ersten zwei bis drei Jahre gerne günstig vergeben werden. Oder noch besser – mit Zinsanpassungsklausel. 30 Jahre, so lange laufen hauptsächlich Hypotheken, also wurden Hypotheken vergeben. Langlaufende Hypotheken werden optisch sehr günstig, wenn da ein ganz niedriger Anfangs-Zinssatz auf dem Papier steht, das teuere Ende kommt erst noch.

Ja, und dann zündete die zweite Stufe. Wenn so viele Leute Häuser kaufen, steigen die Preise (Das nennt sich Marktwirtschaft, funktioniert überall außer bei Gold. Da fallen schon mal die Preise, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt.). Das ist so wie bei den Aktien: der Wert richtet sich nach dem letzten Verkauf. So wurden auch die längst abbezahlten Häuser von Mr. Meyer, Mr. Muller und Mr. Smith teurer, weil Mr. Snider bereit war, mehr zu bezahlen. Wir sind in den USA, da zeigt man gerne, was man hat und was man sich leisten kann, auch wenn das nur auf Kredit ist.

Konsumentenkredite haben den Nachteil, daß sie nur kurz laufen, außerdem braucht man dafür Sicherheiten. Da ist es doch viel einfacher, eine Immobilie zu beleihen, eine Hypothek aufzunehmen, oder eben eine Hypothek aufzustocken. Das Geld steckt man in einen schönen Plasmafernseher, einen protzigen Geländewagen oder eine wunderbare Urlaubsreise. Und in ein paar Wochen erhöht man die Hypothek, weil die Preise schon wieder gestiegen sind. Die Finanzwelt hatte das Perpetuum Mobile entdeckt.

Natürlich waren ein paar dieser Kredite… nun, man nennt es „Subprime“. Das sind Kredite, die höhere Zinsen abwerfen, weil die Rückzahlung ein bißchen unwahrscheinlich ist. Dafür hat die Finanzwirtschaft wunderbare „Produkte“ entwickelt. Man packte die faulen Kredite mit ein paar guten Krediten zusammen und verscherbelte diese an deutsche Landesbanken. So bekamen die Herrschaften in den USA frisches Geld für neue Kredite und die deutschen Steuerzahler über ihre Landesbanken ein paar schwarze Löcher, in denen Geld versenkt wurde. Diese Refinanzierung wurde zur dritten Stufe, denn sie ermöglichte es, die Kreditvergabe noch weiter auszuweiten.

Ein Kreditsystem benötigt Einlagen, um richtig zu funktionieren. Bei einer richtig großen Kreditblase sind jedoch auch die Einlagen gefährdet, denn wenn die Kreditnehmer nicht mehr zahlen können, verlieren die Kreditgeber ihr Spargeld. Wenn nun ein Mr. Klugman, der in seiner Jugend ein Buch über den Holocaust gelesen hat und sich seitdem als Opfer fühlt, um seine Sparmillionen gebracht wird, ist das ein schwerer Fehler im System. Keine Sorge, Bankdirektor Klugman kann sein ererbtes Geld und seine Bonuszahlungen in sicheren Sachwerten anlegen, die Einlagen für die Kredite erbringen andere. Ja, auch deutsche Landesbanken, aber die haben das verdient, meint Mr. Klugman.

In früheren Zeiten, als die USA noch kein reiner Agrarstaat gewesen waren, hätte die amerikanische Industrie die ganzen Güter produziert und das Geld an amerikanische Arbeiter als Löhne gezahlt. Heute, im Zeitalter des imperialen Globalismus, produzieren fleißige Chinesen. Die werden nicht in Dollar bezahlt, sondern in Yuan, die Dollar bekommt der chinesische Staat und der – ja, der kauft amerikanische Anleihen. Das heißt, das chinesische Volk erbringt die Einlagen für die US-Kreditwirtschaft. Drastisch formuliert: Die Chinesen leihen den Amerikanern das Geld, mit dem die Amis in China einkaufen, und tragen so das Risiko der zusammenbrechenden Banken.

Mr. Klugman verdient sein Geld damit, daß er den Chinesen geringere Zinsen zahlt, als er Amerikanern abknöpft. Und da Mr. Klugman ein kluger Mann ist, läßt er sein eigenes Geld natürlich nicht auf dem Spieltisch liegen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Finale furioso

Leider haben die Perpetuum Mobiles in der Praxis nie funktioniert. Wenn sie gut konstruiert waren, konnten sie selbst Experten eine Zeitlang täuschen, aber eben nicht dauerhaft. Nicht einmal in der Finanzwelt läuft das schöne Wundergerät ewig. 2007 war es dann soweit. Niedrige Zinsen sind schlecht für eine Währung, wenn die konkurrierenden Währungen höher verzinsen. Eine verfallende Währung läßt die Importpreise steigen und die Benzinpreise, dafür sinkt die Stimmung der Wähler. Das ist nicht so gut, wenn ausgerechnet dann ein Präsident gewählt werden soll.

Ben Shalom Bernanke – zufällig ein Glaubensgenosse von Alan Greenspan – hat die Zinsen erhöht und damit das Kredit-Kartenhaus einstürzen lassen. Sie erinnern sich an die Hypotheken ohne Zinsfestschreibung? Die stiegen sofort und prompt konnten eine Menge Leute sie nicht mehr bezahlen. Die Häuser wurden zwangsversteigert, die Immobilienpreise sanken wieder – und damit die Sicherheiten für die Hypotheken.

Ja, ja, runter kommen sie immer, sagt man von Flugzeugen. Und jetzt hatten die Banken ein Problem. Die Guthaben der Anleger sind Schulden der Bank, diese hatten alle Krisen bestens überstanden. Die Kredite hingegen, die Forderungen der Banken, also DEREN Guthaben, verfielen jedoch. Und wie bei allen Firmen, wenn die Verbindlichkeiten die Forderungen übersteigen, droht der Konkurs.

Aber das ist nur das kleinere Problem. Das Schneeballsystem ist darauf angewiesen, daß immer neue Leute Kredite aufnehmen. Jetzt hingegen werden Kreditnehmer reihenweise insolvent, fallen somit aus. Wo sollen die Zinsen für die Guthaben der Banken erwirtschaftet werden? Wir sind am 53. Tag unseres Seerosenteichesangekommen. Der Teich ist zur Gänze bedeckt, wenn jetzt nicht kräftig gejätet wird, kippt der Teich morgen um, weil die Seerosen jegliches Sonnenlicht abhalten.

Anders als im Seerosenteich gibt es in der Finanzwirtschaft einen Retter, oder auf Amerikaans: Lender of last Ressort, der allerletzte Kreditnehmer, der infallible Schuldner, der unbegrenzte Kreditwürdigkeit besitzt: der Staat. Dieser ominöse Staat ist die Gesamtheit der Steuerzahler, sind alle ausgebeuteten Menschen in einem Land. Und sollte das Land zufällig ein Imperium mit zahlreichen Vasallenstaaten sein, sind auch deren Steuerzahler in die Rettung der Finanzwirtschaft eingebunden.

Nun ja, vielleicht werden die Chinesen ihre Einlagen verlieren, genau wie die Steuerzahler. Nur um Mr. Klugman brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, der hat sein Geld klug und mobil angelegt Für den Fall der Fälle hat er noch zwei Reservepässe in der Schublade. Real den eines kleinen Landes am Mittelmeer, und virtuell den eines Landes in Mitteleuropa, das gerne alle Klugmans aufnimmt und ihnen bereitwillig Opferrenten, Entschädigung und Wiedergutmachung bezahlt, ohne lästige Fragen nach dem Leiden zu stellen.

Ein einmaliges Experiment

Zinsen sind keine Erfindung der Neuzeit, in abgeschwächter Form gab es das Schneeballsystem schon früher. Damals gab es jedoch einen Sicherheitsgurt, eine Rückfallebene, eine Begrenzung. Anders als Papierdollars ließ sich Gold nicht beliebig vermehren. Natürlich konnten die Herrscher zu allen Zeiten „infame Münzen“ prägen lassen, mit verringertem Gold-, Silber- oder Kupfergehalt. Damals ließen sich die „guten Taler“ von den neuen, schlechten Talern unterscheiden. Die guten blieben in der persönlichen Schatztruhe, das schlechte Geld wurde ganz normal gehandelt. Beim Papiergeld gibt es diesen Unterschied nicht. Ein Markstück vom Prägejahr 1949 sieht genauso aus und war genauso viel wert, wie ein Markstück des Jahres 1999, auch wenn es bei seiner Prägung die zehnfache Kaufkraft gehabt hatte (je nach Statistik hatte die Mark 80% bis 97% ihrer Kaufkraft verloren – und galt trotzdem als die stabilste Währung der Welt).

Der Zinszyklus wurde noch nie vollständig mit Papiergeld durchlaufen, zumindest nicht im Weltmaßstab. Frühere Papiergeldexperimente wurden lokal durchgeführt – und endeten allesamt mit dem vollständigen Verfall der Papierwährungen. Das Experiment Papierdollar läuft seit 1913. Es wurde begonnen, um den ersten Weltkrieg finanzieren zu können, denn ohne Papierdollar wäre der Krieg spätestens 1916 zu Ende gewesen und mindestens 100 Millionen Menschen hätten überlebt, es hätte keine Sowjetunion gegeben, keinen „Archipel Gulag“, keinen Kommunismus in China, keine „Killing Fields“ in „Kamputschea“ – das alles taucht nicht in den Kontobüchern auf. Allerdings hätten ein paar Herrschaften weniger Geld verdient, die mit so illustren Namen wie J.P.Morgan, Warburg oder Rothschild in den Geschichtsbüchern stehen.

Wenn ein Krieg reich macht, macht ein zweiter Krieg noch reicher. Der zweite Weltkrieg unterwarf die gesamte Welt dem Papierdollar, allerdings zunächst noch mit Sicherheitsgurt. Bis 1933 kostete eine Unze Gold (31,1 Gramm) 20,67 Dollar. Dann hat Präsident Rosenfeld, der für seine Abstammung natürlich nichts konnte, den freien Amerikanern ihr Gold abgenommen und den Besitz unter Strafe gestellt. Nachdem der Staat den Bürgern das Gold abgenommen hatte, hat Herr Rosenfeld – bzw. Mr. F.D.Roosevelt – den Dollar kräftig abgewertet, jetzt gab es für die Unze Gold schon 35 Dollar. Also für Ausländer, denn in den USA durfte ja niemand mehr Gold besitzen.

Auf diese Weise vermehrte die US-Regierung die Einlagen, denn damals war Gold noch Geld – und so gab es mehr Dollars. Leider lag das Land in einer tiefen Depression und weder der Bau des Hoover-Damms noch der Rosenfeldsche New Deal brachten die Wirtschaft wieder auf die Beine. Das schaffte erst ein netter kleiner Krieg – oder besser, der größte Krieg, der bisher stattgefunden hatte. Roosevelt und Churchill, sein europäischer Lehnsmann, sorgten folglich dafür, daß es so richtig knallte.

Ab 1944 war der Dollar die einzige Währung, die an Gold gebunden war. Ein Dollar, das war 1/35 Unze Gold. Alle anderen Währungen definierten ihren Wert im Verhältnis zum Dollar. Die 1948 geschaffene Deutsche Mark begann mit 4,00:1, wurde zeitweilig auf 4,20:1 gesetzt, um dann wieder 4,00:1 bewertet zu werden. Dieser Gold-Devisen-Standard, die Sicherheit gegen die unbegrenzte Papiergeldflut, bestand bis 1971. Der Krieg in Vietnam kostete viel Geld und anders als die Raubkriege gegen Deutschland gab es keine Riesenbeute, das britische Empire hatte sich aufgelöst, also mußten die USA den Krieg und seine Kosten allein schultern. Also fort mit der Begrenzung, weg mit dem Sicherheitsgurt, entthronen wir das Gold.

Die Weltmacht-Währung benötigte trotzdem noch irgendeinen Wertmaßstab, ein Mittel, um den Dollar als Knute zur Kontrolle der Vasallenvölker zu erhalten. Zu diesem Wertmaßstab wurde das Erdöl. Solange weltweit Erdöl in Dollar gehandelt wird, solange benötigt jedes Land Dollar als Zahlungsmittel. Und was Roosevelt 1933 vorexerziert hatte, wurde 1973 und 1979 wiederholt: Der Preis des Erdöls wurde in die Höhe getrieben, womit mehr Dollar auf den Markt gebracht wurden, also das Kreditsystem ausgeweitet wurde.

Das Schneeballsystem funktionierte wunderbar. Reagonomics lockte Geld ins Land, der Staat verschuldete sich immer höher, die Banken wurden reich, die Herrschaften an der Spitze der Banken wurden noch reicher. Der kalte Krieg wurde gewonnen, die Reichtümer Rußlands öffneten sich zur Ausbeutung. Die großartigen Clinton-Jahre waren angebrochen, Aktien und Börsen versprachen immerwährenden Wohlstand für alle, das Ende der Geschichte schien gekommen zu sein…

Das alles hatten wir schon gehabt. Die Roosevelt-Manipulation von 1933, der Börsenzusammenbruch von 1929 – bis 2001 lief das Experiment in Bahnen, die wir aus der Geschichte kennen. 1933 ließ das Gold die finale Kreditausweitung nicht zu, 2001 gab es keine Begrenzungen mehr, mit Papiergeld ging alles.

2001 hätten wir den Absturz in die Depression erlebt, eine neue Weltwirtschaftskrise. Statt dessen wurde die Immobilienblase aufgepumpt, übrigens nicht nur in den USA, sondern auch in Großbritannien und Spanien. Spanien schafft es nicht in die Schlagzeilen, da liest man nur Einspalter im Wirtschaftsteil, doch Spanien betrifft uns weitaus mehr, als die Nachrichtenabdeckung vermuten läßt. Die Amerikaner schulden in Dollar, die Briten in Pfund – die Spanier aber nicht in Peseten, sondern in Euro. Hier glimmt die Lunte an unserer eigenen, von den Deutschen so ungeliebten Währung. Dank Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher liegen alle Spargelder in Deutschland auf dem Spieltisch der internationalen Finanzmanipulatoren.

Es knallt!

Das ist leider die einzige Sicherheit, die wir im Finanzsystem haben. Wir befinden uns in der Situation einer Stadt unterhalb eines Dammes. Wenn der Damm bricht, wird die Stadt überflutet: Solange der Damm niedrig ist, laufen nur die Keller voll. Wird der Damm höher gebaut, betrifft es zusätzlich das Erdgeschoß. Je höher der Damm gebaut wird, je besser man ihn stabilisiert, desto mehr Wasser fließt in den Damm, desto gefährlicher wird es für die Stadt. Irgendwann ist genügend Wasser in dem Damm, um die gesamte Stadt hinwegzuspülen. Aus einem Ärgernis für die Bewohner wird eine Katastrophe – in diesem Stadium befindet sich die Weltwirtschaft jetzt. Der Damm ist höher gebaut denn je, auf die Betonfundamente eines Goldstandards wurden die Sandsäcke des Papiergeldsystems gelegt.

Was eine kleine Rezession hätte werden können, reicherte sich an zu einer Depression und diese Depression wächst sich aus zur größten Depression aller Zeiten. Aus dem Amerikaans kennen wir den Lehrsatz: „It’s the economy, stupid!“ Zugeschrieben wird er Bill Clinton. Und ja, es ist die Wirtschaft, ihr Dummköpfe.

Eine richtig große Depression betrifft nicht nur die Banken; diese sind nur das Epizentrum des Weltbebens. Sie betrifft genauso Gustav Zierlein & Söhne, die Familienbäckerei in Ihrer Nachbarschaft. Der Bäcker hat einen neuen Ofen gekauft, auf Investitions-Kredit, natürlich, weil unser verrücktes Steuersystem das begünstigt. Er kauft sein Mehl auf Kontokorrent-Kredit, bezahlt seine Lehrlinge und Gesellen mit Dispositions-Kredit. Obwohl er ständig irgendwo Schulden hat, floriert die Bäckerei, es kommt genug Geld herein, um alle Kredite zu bedienen, als Inhaber anständig zu leben und das Geschäft auszuweiten. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Depression zuschlägt. Die arbeitslos gewordenen Kunden kaufen kaum noch frische Brötchen oder Nußecken, sondern fragen nach dem reduzierten Brot von gestern. Die Kreditzinsen steigen, deshalb steigen die Kosten des Herrn Zierlein an. Und ja, der Staat hilft nicht wirklich, denn das Geld, mit dem er helfen möchte, nimmt er den Steuerzahlern ab, also auch Bäckermeister Zierlein.

Oh ja, wir wissen, wie es ausgeht. Es geht so aus, wie bei allen Papiergeld-Systemen bisher: Das Papiergeld wird wertlos. 1971 kostete eine Unze Gold offiziell 35 Dollar. Jetzt, am 23. September 2008 kostet sie etwa 900 Dollar. Ja, ich muß „etwa“ sagen, weil der Preis jede Minute schwankt. Nächsten Monat können es 750 Dollar sein (unwahrscheinlich) oder 1.500 Dollar (nach oben offen). 1923 wurden aus einer Billion Mark (für amtierende Finanz- und ehemalige Außenminister: das ist eine Eins mit ZWÖLF Nullen, also fast das gesamte Bundeskabinett) eine neue Rentenmark.

1923 war ein lokales Ereignis, wer damals Dollar, Briten-Pfunde oder Schweizer-Franken besessen hatte, kam wunderbar durch die Inflation und konnte billig Häuser oder Tafelsilber aufkaufen. Heute beginnt der Zusammenbruch beim Dollar, setzt sich fort über Pfund, Yen und Euro – bis er beim Franken anlangt. Keine Währung ist mehr sicher. Die Mark von 1923 war eine Papierwährung, weil das Deutsche Reich kein Gold mehr hatte, um seine Währung abzusichern. Heute gibt es nur noch Papierwährungen. Oh ja, Gold, Silber, Immobilien, Grund und Boden – echte Sachwerte, Objekte zum Anfassen, werden den Zusammenbruch überleben. Ihr Sparbuch können Sie der Bundeskanzlerin schicken, das Porto wird höher sein als das Guthaben.

Das verbirgt sich hinter den schnöden Worten „es knallt“. Wie lange haben wir noch Zeit? Tage, Wochen, Monate? Ich weiß es nicht. Bin ich die neue Kassandra? Nein, denn gegen mich ist Kassandra eine fröhliche Optimistin. Aber Sie haben ja Ihre Riester-Rente, in die Sie ständig einzahlen. Und der Staat sagt, das Geld sei sicher. Nur, leider, ist der Staat dies nicht. Die Depression von 1929 hat kein Staat heil überstanden. Die Weimarer Republik ging zugrunde, genau wie das Britische Empire und die USA. Die USA? Ja, denn aus dem Hort der Freiheit wurde schon unter Roosevelt ein faschistischer Staat, der seine Bürger ausspähte, der Konzentrationslager baute und einen Weltkrieg vorbereitete. Sicher, das steht so nicht in den Geschichtsbüchern, wenn Sie jedoch lesen, was geschehen ist, finden Sie genau das, den Faschismus, die unselige Allianz zwischen Wirtschaft und Staatsmacht (bis auf das „unselig“ stammt diese Aussage von Benito Mussolini).

It’s the economy, stupid! Ja, richtig. Hier tickt die Bombe. Banken im Zusammenbruch sind nur der Anfang.

Mit freundlicher Genemigung von Michael Winkler

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Permagewächshaus, Pro Humus, altes Saatgut, SFG und Pflanzenfolge
Sep 8th, 2008 by nftrw

Die Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln ist weder in den Industriestaaten noch in den Ländern möglich, die ihre Resourcen liefern.

Der zentralisierte, industrielle Anbau ist nicht mehr Marktfähig. Ihm gegenüber steht die wachsende Zahl der Erdbevölkerung. Gentechnik ist in allen empierischen Studien als mögliche Lösung gescheitert. Es spielen im industriellen Anbau immer wirtschaftliche Aspekte die Hauptrolle – schnell wachsende Pflanzen mit hohem Ertrag werden bevorzugt, der Anbau wird mit technischen Hilfsmitteln wie Dünger voran getrieben, viele wichtige Spurenelemente fehlen gänzlich. Auch bei den Produkten, die als „Bio“ deklariert sind, stellt sich die Frage nach Bodenqualität und nach Einflüssen durch die nicht intakte, höchst kontaminierte Umwelt. Hier können Sie weitere Informationen lesen.
Beim Anbau auf Feldern sind Pflanzen der derzeitigen Umweltbelastung von Abgasen, bis hin zu Stoffen die künstlich in die Atmosphäre eingebracht werden schutzlos ausgeliefert. Es ist bekannt, das sich in Deutschland auch der Staub der Sahara nieder schlägt. Im Hinblick darauf, das vom Millitär hunderte Tonnen von angereichertem Uran verschossen wurden, kann sich jeder selbst Gedanken machen, wie seine Umwelt belastet ist.
Der Verbraucher kann keine eigene Beziehung zu den Pflanzen auf bauen. Dies zeigt sich besonders bei Kindern. Viele Kinder lehnen Obst und Gemüse auf Grund mangelnder Beziehung ab. Es ist bekannt das Kinder die bei Anbau und Ernte beteiligt sind, diese ganzheitlich genießen da sie die Nahrungsmittel kennen lernen und diese nicht nur aus einer Verpackung begrüßen.
Es gäbe an dieser Stelle noch viele Aspekte die man aufführen könnte. Doch was liegt ferner als selbst das Wunder der Natur zu schaffen und für sich und Andere Pflanzen wachsen zu lassen um sich und seine Kinder zu beschenken?
Das Mikroklima in einem Gewächshaus begünstigt das Wachstum. Der Verbrauch von Wasser wird reduziert, die Luftfeuchtigkeit ist erhöht und auch für Menschen die sich in einem Gewächshaus auf halten ist dieses Klima erholsam. Die einzelnen Pflanzen sondern Aromastoffe, Schwingungen, ätherische Öle und Sauerstoff ab.
Die Pflanzengemeinschaft wächst im gemeinsamen Austausch auf und ergänzt sich gegenseitig.
Pflanzen einer Art gibt es meist in vielen Sorten. Das Angebot der industriellen Herstellung ist jedoch auf wenige normierte, gewinnorientierte Sorten begrenzt. Was als nicht marktfähig eingestuft ist, bekommen die „Verbraucher“ nicht angeboten.

Die Industriegesellschaft bezog sich auf den Markt. Viele Menschen haben den Bezug zur Natur verloren. Die Aussicht, alles mit Geld zu bekommen ist zur Gewohnheit geworden. Das Ziel der Marktwirtschaft neue, gewinnbringende Märkte zu erschließen wird nun nur noch im Anbau von genmanipulierten Nahrungsmitteln möglich um billiger, ungesünder und mit noch weniger finanziellem Einsatz eine sterbende Wirtschaftsreligion der Zentralversorgung aufrecht zu erhalten.

Es gillt die alten Märkte wieder zu beleben, eine Umkehr zur Natur. Nicht die Wirtschaftlichkeit sondern die Wirtschaft ist zu fokussieren. Neue Märkte sind die alten Märkte, in der Ausrichtung nach Gesundung des Lebens durch den Anbau mit Wissen über die Natur und im Einklang mit der Natur.

Das Permagewächshaus

Ein Permagewächshaus ist ein ganzjährig nutzbares Gewächshaus. Die Versorgung mit Energie ist der entscheidende Punkt, um ganzjährig an zu bauen. Die derzeitige Energieversorgung kann durch die benutzten Sonnenkollektoren, durch Windkraft oder durch Biomailer erfolgen.
Das Permagewächshaus von Herr Daumler ist in den Bereichen Energieaufname durch Sonnnenenergie optimiert. Hierbei wird das Gewächshaus in der Ausrichtung zur Sonne an entsprechenden Stellen isoliert, um Verluste zu vermeiden.

Pro Humus

Pro Humus ist ein probiotischer Hilfsstoff um Boden zu regenerieren und das Wachstum von Pflanzen zu unterstützen. Weitere Informationen erhalten Sie im Shop des LiveNetConcept.

altes Saatgut

Über die Jahrtausende wurde das Saatgut aus der Ernte gewonnen. Vielfältige Sorten wurden gepflegt, erhalten und an nachfolgende Generationen weiter gegeben. Am Ende des 20. Jahrhunderts wurden Pflanzen zu normierten Produkten und Konsumgütern. Die Artenvielfalt verschwand im Anbau. Damit diese Saatgüter der Menschheit erhalten bleiben werden sie in Vereinen wie dem Dreschflegel e.V. gepflegt.
Zur industriellen Nutzung sind diese nicht frei gegeben. Im privaten Anbau jedoch haben Sie die Möglichkeit sich wieder mit den alten Kulturen und der Saatgutgewinnung zu beschäftigen.
Die Artenvielfalt, die viele nur eingeschränkt aus dem Supermarkt kennen, kann so jeder wieder für sich entdecken.

Square Food Gardening (SFG)

Unter sqare food gardening findent sich ein Konzept zum Anbau auf kleinster Fläche. Der Anbau wird auf eine schachbrettförmige Aufteilung der Wirtschaftsfläche fixiert.
In der Praxis haben einige Anwender sich von der Schachbrettform gelöst und pflanzen nach „Lust und Laune“ bzw. nach Gefühl.
Gerade im Bereich Gewächshäuser ist die Raumaufteilung für den Anbau eine Kernfrage. Die maximale Auslastung zum Anbau kann mit SFG erreicht werden. Nur Vorsicht, so wie Pflanzen in der Symbiose wachsen, so gibt es auch Pflanzen die sich nicht vertragen.

Pflanzenfolge

Pflanzen wachsen in gegenseitigem Austausch. Manche, vertragen keinen gemeinsamen Standort, andere wachsen bis hin zur Symbiose hervorragend zusammen. Die Pflanzenfolge und der Anbau in einer Mischkultur mag also überlegt sein.

Samenpflege

Bis in das späte 20. Jahrhundert war die Samenpflege ein wichtiger Bestandteil der Landwirtschaft. Entweder wurde ein Teil der Ernte als Saatgut einbehalten (wie bei Getreide oder Bohnen) oder es wurden Pflanzen ausgewählt, die blühen um deren Samen zu gewinnen (wie bei Salat oder Schnittlauch).
In der Konsumgesellschaft wurde dieser wichtige Teil des Anbaus durch das Kaufen von Saatgut ersetzt. Der Wert von Saatgut ist jedoch in dem Stellenwert von Kindern – es ist der Erhalt der Art.

Vorzucht

Um den Platz im Gewächshaus optimal aus zu nutzen aber auch um Zöglinge gesondert betreuen zu können empfielt sich die Anzucht in kleinerem Sinn, zum Beispiel auf dem Fensterbrett.

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