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Auf dem Weg zur Währungsreform (1)
September 30th, 2008 by nftrw

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Finanzkrise hört man in allen Medien. Täglich meldet Google bis zu einhundert Nachrichten der öffentlichen Medien, die keine andere Schlussfolgerung zu lassen als das es mit dem Schuldgeldsystem zu Ende geht. Ein Blick in die USA läßt auf dunkle Zeiten schließen Proteste gegen die Rettungsaktionen sowie das nun geltende Kriegsrecht sind Nachrichten die nichts Gutes vermuten lassen. Eine Währungsreform ist dringend nötig.

Wofür ist in der Wirtschaft Geld nötig?

Wirtschaften in seinem Ursprung basiert auf dem Tauschhandel. In der heutigen Wirtschaft sind jedoch viele Waren und Dienstleistungen vertreten, wodurch es nicht möglich ist mit einem direkten Tausch zu wirtschaften. Ein Zahlungsmittel ist zum „erweiterten Tausch“ erforderlich. Geld ist also nur ein Mittel das Werte der Wirtschaftler transferiert.

Ist Geld nur ein Tauschmittel?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Geld wesentlich mehr als ein Tauschmittel. Die Geldströme sind schwer nachvollziehbar. Es fließt in alle denkbaren Bereiche wie auch Politik, Verwaltung und Militär. Es wird auf den Weltmärkten verschoben und an der Börse spekuliert. Der Wert des Geldes ist nicht festgelegt und so werden immer wieder virtuelle Geldmengen geschaffen die das Finanzsystem vorerst vor dem Kollaps bewahren wird, bis ein neues System übernehmen kann.

Wohin geht die Währungsreform?

Wie bei jeder Währungsreform gibt es ein neues Geld. Wer hier an die „Eine Welt Währung“ denkt, der erinnert sich an den Verlust der souveränen D – Mark. Ein globales Geldsystem, das nach dem Vorbild Monopoli aufgebaut ist und zwangsläufig in die nächste Krise führt?
In seinem Vortrag erwähnte Andreas Popp ein wünschenswertes Geldkonzept in dem die am Handel beteiligten als Gewinner hervor gehen. Nun fiel es, das Stichwort „am Handel beteiligten“ – was ist jedoch mit denen, die am Handel nicht beteiligt sind? Wie finanziert man Politik und Rüstung wenn die Handelstreibenden Leistung und Ware austauschen? Wer möchte Politik und Rüstung durch seine persönliche Leistung unterstützen? Sind diese Systeme nicht schon lange überflüssig in einer Welt, die sich nichts sehnlicher wünscht als Frieden?

Im folgenden Vortrag stellt Andreas Clauss seine Arbeit vor:

neues Geld – ein neues Wirtschaftssystem

Es wartet die Aufgabe, den Handel und somit auch das Handeln von Grund auf neu zu überdenken. Woran soll der Wert des Geldes gekoppelt werden? Wie lässt sich eine Währung schaffen die krisensicher ist und für zukünftige Generationen Bestand hat?
Ein Währungssystem kann sich nur auf die tatsächlichen Werte beziehen. Dazu werfen wir einen Blick auf ein Ressourcen basiertes Wirtschaftssystem. Eine Verwaltung von Ressourcen wie Nahrung, Energie, Technologie und Information nach einem stabilem Wert. Welchen Wert wir im einzelnen vergeben ist also eine vorerst subjektive Wahrnehmung.

Was ist tatsächlich Wert?

Der Traum sich um seine Zukunft und die seiner Kinder keine Sorgen machen zu müssen ist so alt wie die Menschheit selbst. Definiert wurde dieser Zustand mit einem Traum der Zinsen produzierenden Million auf dem Konto – das Leben des leistungslosen Kapital- empfängers, das Leben im wirtschaftlichen Paradies.
Doch ist es ein irrtümlicher Traum, jedem Menschen das sorglose Leben auf Kosten von Anderen zu ermöglichen.
Was ist also wirklicher Wert? Ist es das selbst vermehrende Zahlenspiel des Zinses und des Zinseszinses, oder gar die Investition in materielle Werte?
Aktiengeschäfte versprechen viel, doch auch die Inhaber von Ökostromaktien bezahlen für ihren Energiekonsum. Ist hier eine Windkraftanlage nicht eine physisch existente Alternative mit Zukunft?

Wo lassen sich Werte erkennen?

Das Wort „Wert“ ist ein einfaches Wort für eine menschliche Skala, in der Jeder die Wertigkeit einer Sache für sich bestimmt. An seinem Bankguthaben Werte zu erkennen dürfte vielen Menschen seit Harz IV nicht möglich sein.
Wo lassen sich die Werte nun erkennen? Unzählige Gegenstände im eigenen Leben offenbaren das was man im bisherigen Leben erhalten hat. Sind wir, die sich ihre Wohnungen gemütlich eingerichtet haben, wirklich arm wenn das virtuelle Geld verfliegt?

Ausgeben statt Sparen

Um wirkliche Werte zu schaffen muss man also Geld ausgeben, es muß fließen. Nicht das Geld arbeitet sondern der Mensch und was er dafür bekommt sind wirkliche Werte. Umlaufsicherung ist die Stärke des neuen Geldsystems. Beteiligte in Handelsringen sehen ihr eigenes Geld als etwas sehr wertvolles für ihre Region und möchten es nicht missen.

Wann startet die Währungreform?

Im Grunde hat diese Währungsreform schon längst begonnen. In 61 Initiativen im Raum Deutschland werden die Wege aus der Finanzkrise gebaut. Nach dem Motto „Ihr habt kein Geld, also druckt euch welches!“ entstehen Handelsbeziehungen in den Regionen.
Handelspartner und Herausgeber des Geldes kennen sich, es besteht eine Vertrauensbeziehung, welche für erfolgreiche Geschäfte notwendig ist.

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Für einen Überblick und Neuigkeiten über die Freigeldinitiativen sorgt der Freigeld Blog .

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